Die Internationale
Gesellschaft für
Krishna-Bewusstsein

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600
Tempel und Kulturzentren
55
Bildungsinstitute und Schulen
516
Millionen
im Eigenverlag
gedruckte und
verkaufte Bücher
65
Bauernhöfe und Ökodörfer
100
Govinda-Restaurants
3
Milliarden
verteilte Portionen
vegetarischer Speisen
95'000
Eingeweihte Mitglieder
9
Millionen
Gemeindemitglieder und Besucher von ISKCON-
Veranstaltungen
1

In der menschlichen Gesellschaft systematisch spirituelles Wissen zu verbreiten und alle Völker in den Techniken des spirituellen Lebens zu unterweisen, um das Ungleichgewicht der Werte im Leben zu berichtigen und wirkliche Einheit und echten Frieden in der Welt zu erreichen.

2

Krishna-Bewusstsein zu verbreiten, wie es in der Bhagavad-Gita und im Srimad-Bhagavatam offenbart wird.

3

Die Mitglieder der Gesellschaft sowohl einander als auch Krishna, dem Höchsten Wesen, näherzubringen und so bei den Mitgliedern wie auch in der gesamten Menschheit die Sicht zu kultivieren, dass jede Seele ein Bestandteil Gottes ist, mit den gleichen Eigenschaften.

4

Die Sankirtan-Bewegung, d. h. das
gemeinsame Chanten der Heiligen Namen Gottes, wie es in den Lehren Sri Caitanya Mahaprabhus offenbart worden ist, zu lehren und zu fördern.

5

Für die Mitglieder und die menschliche Gesellschaft eine heilige Stätte transzendentaler Spiele zu errichten, die der Persönlichkeit Krishnas gewidmet ist.

6

Die Mitglieder näher zusammenzubringen mit dem Ziel, eine einfachere und natürlichere Lebensweise zu lehren.

7

In Anbetracht der oben genannten Ziele regelmässig erscheinende Zeitschriften, Magazine, Bücher und andere Schriften zu veröffentlichen und zu vertreiben.

Diese Statuten wurden 1966 von Srila Prabhupada in der Gründungsurkunde der ISKCON festgelegt.

Dr. Joachim Finger
Pfarrer und Religionsethnologe, Schaffhausen, in: „Jesus ausserhalb der Kirche“ (Zürich 1989)
Die Internationale Bewegung für Krishna-Bewusstsein (ISKCON) wurde 1966 in New York gegründet und ist als Zweig der bengalischen Krishna-Verehrung zu sehen, die um 1500 einen Aufschwung bekam. Shri Caitanya lehrte damals eine von allen rituellen Schranken freie, liebende Verehrung (Bhakti) des Persönlichen Gottes Krishna… Diese theistische Anschauung, die auch die Notwendigkeit der göttlichen Gnade beinhaltet, steht dem Christentum von allen indischen Lehren am nächsten.
Dr. Tilak R. Chopra
Indologisches Seminar, Universität Bonn
Die Internationale Bewegung für Krishna-Bewusstsein ist keine für den Westen zurechtgemachte, von einer einzelnen Person ins Leben gerufene, neue Religion oder Sekte; im Gegenteil, sie ist eine alte religiöse Tradition, die fest in der orthodoxen hinduistischen Überlieferung verwurzelt ist. Die strenge Befolgung der vedischen Schriften (shruti) und der heiligen Überlieferung (smriti) spricht für die Authentizität dieser Bewegung. Ausserdem wird sie von den Gebildeten der Hindu-Gesellschaft in Indien (Shishtasamaja) voll anerkannt.
Seine Exzellenz Ashok S. Chib
Indischer Botschafter in Bern, 1986-1989
Ich bin sehr glücklich zu sehen, dass nicht nur Mitglieder der indischen Gemeinde, sondern Menschen aus allen Ländern der Welt den Tempel Krishnas besuchen, um die Lehren der Bhagavad-gita kennenzulernen, zu geniessen und in sich aufzunehmen… Krishnas Lehren sind nicht sektiererisch, sondern alldurchdringend. Sie stehen mit keiner Religion im Widerspruch.
Prof. Alfonso di Nola
Abteilung für Religionsgeschichte, Universität Neapel, Italien
In Anbetracht der heutigen Vielfalt von Sekten mit mystischem Anstrich und Tausenden von pseudo-spirituellen Bewegungen empfinde ich grosse Hochachtung für die Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein, die dem Westen die tiefsten Wahrheiten der indischen Spiritualität sowie die ursprünglichen Kultur dieser Spiritualität überbringt.
Dr. Vishvanath Shukla
Professor für Hindi, Universität Aligarh, Indien
Mir fehlen die Worte, um das Ausmass der Gelehrtheit und Hingabe zu beschreiben, das in Shrila Prabhupadas umfangreichem Werk zu finden ist. Unsere zukünftigen Generationen werden dank den Verdiensten Shrila Prabhupadas zweifelsohne eine bessere Welt vorfinden, denn er setzt sich für eine internationale Brüderschaft und eine spirituelle Zusammenfindung aller Menschen ein.
Prof. Dr. Harvey Cox
Evangelischer Theologe und Autor, Harvard Universität, Boston, USA
Einer der imposantesten Tempel in Vrindavan (Indien) ist derjenige, der von der ISKCON errichtet wurde. Es ist leicht ersichtlich, dass die Einheimischen diesen Tempel lieben und wertschätzen, denn sie kommen in Scharen zu den Gottesdiensten… So ist die Lehre, die an diesem Ort ihren Ursprung hat und von einem einzigen mutigen Mann, Shrila Prabhupada, in den Westen gebracht wurde, nun dankbar zu ihrem Heimatort zurückgekehrt.
Thomas Merton
Katholischer Theologe und Autor, New York
Was Bhaktivedanta Swami in den Westen bringt, ist die heilsame Mahnung, dass sich unsere leidenschaftliche und einseitige Kultur in einer Krise befindet, die zu einer Selbstzerstörung führen könnte, da ihr die innere Tiefe eines echten metaphysischen Bewusstseins fehlt. Ohne diese Tiefe sind unsere moralischen und politischen Proteste nur leere Worte.
Arun K. Thakur
Präsident der Indian Association Zürich, 1988-1991
Für jemanden, der Indien kennt, und vor allem für jemanden, der wie ich in Indien geboren wurde, ist das Erscheinungsbild der Hare-Krishna-Mitglieder nichts Aussergewöhnliches. Ich wurde in die Krishna-Religion hineingeboren und sie ist meine Religion geblieben. Auch der grosse Caitanya, der die spirituelle Kultur des mittelalterlichen Indiens prägte, ist mir von Kindheit an ein Begriff. ...
... Jetzt, wo ich im Westen lebe und einen verantwortungsvollen Beruf und eine Familie habe, beziehe ich aus der spirituellen Kultur meines Heimatlandes viel Kraft und Energie.

Deshalb bin ich froh, dass es die Hare-Krishna-Tempel gibt. Diese Orte sind spirituelle Oasen, wo wir die Lehren und Zeremonien unserer indischen Tradition in ihrer authentischen Form vorfinden. Ich glaube, es ist wichtig, dass wir Inder einmal offen diese Tatsache verkünden, denn es schmerzt uns immer, wenn wir hören müssen, dass diese jahrtausendealte Tradition als Sekte oder Kult bezeichnet wird. Das Christentum wird in Indien ja auch nicht so bezeichnet; Toleranz ist im Hinduismus eines der obersten Gebote.

Im Fall der Krishna-Religion ist es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis die Missverständnisse und Verwechslungen überwunden sind und der wahre Wert dieser Tradition erkannt wird.

Founder-Acharya
of iskcon

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